Gebäudemodernisierung und Heizungsersatz im Fokus

Jeder Förderfranken soll zu möglichst grosser Energieeinsparung und zur Nutzung erneuerbarer Energien führen. Mit dieser Zielsetzung hat der Kanton Thurgau das Förderprogramm Energie 2018 leicht angepasst. Im Fokus stehen Gebäudemodernisierungen und Heizungsersatz.

 

 

Mit mehr als 32 % nimmt die Raumwärme den grössten Teil am gesamten Endenergieverbrauch in der Schweiz ein, gefolgt von der Mobilität mit rund 30 %. Im Bereich der Gebäude setzen deshalb Bund und Kanton Thurgau mit Förderbeiträgen finanzielle Anreize, um den Energieverbrauch und den CO2-Ausstoss zu senken.

 

Davon können vor allem Hausbesitzer profitieren, die eine Gebäudeerneuerung ins Auge fassen. Zum einen ist die Wärmedämmung der Einzelbauteile Dach, Wand und Boden föderberechtigt. Zum anderen spricht der Kanton Beiträge an Modernisierungen nach GEAK-Effizienzklassen (Gebäudeenergieausweis der Kantone) oder an Gesamtsanierungen nach einem Minergie-Standard.

 

 

Bonus für bessere Gesamtenergieeffizienz

 

Ein weiterer Förderbereich betrifft den Ersatz des Heizsystems. Wer eine alte Öl-, Gas oder Elektroheizung durch eine Wärmepumpe, eine Holzfeuerung oder einen Wärmenetzanschluss ersetzt, erhält namhafte Unterstützung.

 

Weiterhin fördert der Kanton Neubauten, die im Minergie-P- oder Minergie-A-Standard erstellt werden, die Installation thermischer Solaranlagen für bestehende Gebäuden sowie Batteriespeicher für Solarstromanlagen.

 

Die Unterstützung von Solarstromanlagen liegt beim Bund. Seit diesem Jahr werden Betreiber von neuen Anlagen mit einer Leistung zwischen 2 kW und 100 kW anstatt mit einer Einspeisevergütung mit einer «Einmalvergütung für kleine Anlagen» gefördert (https://pronovo.ch/).

 

 

Fragen rund um Gebäudesanierung und Heizungsersatz beantwortet die öffentliche Energieberatungsstelle:

 

(hier die eigene EBS-Adresse einfügen)

 

Informationen zum kantonalen Förderprogramm Energie: www.energie.tg.ch/foerderprogramm

 

 

Sprechstunde Energie: Mein Haus ist auch ein Kraftwerk

 

Mit dem neuen Energiegesetz haben sich die Rahmenbedingungen für Solarstromanlagen nochmals verbessert. An der «Sprechstunde Energie» orientieren Fachleute über die Möglichkeiten der Solarenergienutzung, der Eigenverbrauchsoptimierung in Form von Batterien, Steuerung und der Bildung von Eigenverbrauchsgemeinschaften sowie über Wirtschaftlichkeit und Förderbeiträge. Das Publikum kann Fragen direkt an die Fachleute richten.

 

Die Sprechstunden dauern jeweils von 19.30 – 21.00 Uhr und finden wie folgt statt: am 06.03.18 in St. Margarethen, am 21.03.18 in Arbon und am 28.03.18 in Kreuzlingen.

 

Die Anlässe sind kostenlos, eine Anmeldung ist aber erforderlich. Detaillierte Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden sich auf der Webseite www.energie-agenda.ch.


Meldung druckenText versendenFenster schliessen