Alimentenbevorschussung Gesuch

Das Gesuch um Alimentenbevorschussung kann direkt beim Sozialamt bezogen werden. Das Formular muss vollständig ausgefüllt und unterschrieben zusammen mit folgenden Unterlagen (Kopien) eingereicht werden:

  • Unterhaltstitel mit Rechtsvermerk (Scheidungsurteil, Unterhaltsvertrag, Massnahmenverfügung o. ä.), wenn schon eingereicht, dann nur sofern eine Änderung erfolgte
  • Lohnabrechnung der letzten 6 Monate und Lohnausweis vom Vorjahr
  • Abrechnung der Arbeitslosenkasse der letzten 6 Monate
  • Nachweis jeglichen Einkommens, auch bei stundenweiser Tätigkeit, Heimarbeit, Untervermietung, Hauswart, Lehrlingslohn der Kinder (Kopie Lehrvertrag), Belege über Versicherungsleistungen jeglicher Art.
  • Letztes Veranlagungsprotokoll des Steueramtes
  • Vermögensnachweis (Kontoauszug mit Bruttozinsen per 31.12. Vorjahr und aktueller Monat von Bank- und/oder Postcheckkonto, Wertschriften usw.), auch der Kinder
  • Steuerwert Liegenschaften
  • Erhältliche familienrechtliche Unterhaltsbeiträge (Kinderalimente, Frauenrente)
  • Rentenausweis (Verfügung über AHV, BVG, IV, Unfall-, Krankenkassen- und Ergänzungsleistungen,) und aktuelle Abrechung der Leistungen
  • Versicherungsausweise von Krankenkasse und Unfallversicherung
  • Nachweis der Fremdplatzierung der Kinder/Rechnungen der letzten 6 Monate
  • Nachweis bei Auslagen durch auswärtige Tätigkeiten (Fahrspesen, Essen usw. analog Steuererklärung)
  • Mietvertrag/letzte Mietzinsanpassung
  • Schuldzinsen bei Darlehensverträgen (Vertragskopie)
  • Nachweis betreffend Schuldzinsen und Unterhaltskosten einer Liegenschaft
  • Zu leistende Krankenpflegekosten (Selbstbehalte ohne Franchise)
  • Zu leistende familienrechtliche Unterhaltsbeiträge/Quittungen

Die Unterlagen sind auch vom Ehe- oder Konkubinatspartner in Wohngemeinschaft einzureichen. Wohngemeinschaften jeglicher Art sind anzugeben.

Allfällige Veränderungen der Einkommensverhältnisse, wie Arbeitgeberwechsel, Wohnungswechsel, Lehrbeginn der Kinder, Veränderung der Wohngemeinschaft usw. sind unverzüglich, auch ohne Aufforderung, der Inkassostelle zu melden.

Zu Unrecht bezogene Vorschüsse sind samt Zins rückerstattungspflichtig (SHG § 19 Abs. 1).

Wir danken für Ihre Zusammenarbeit.


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